Netzwerke

ProIDRA

Das ZIM-Kooperationsnetzwerk ProIDRA verbindet Firmen und Forschungseinrichtungen, die sich der Nutzung der bislang noch wenig bekannten Ölpflanze Lallemantia iberica (Iberischer Drachenkopf) verschrieben haben. Das Samenöl des Iberischen Drachenkopfes hat mit mehr als 60% einen besonders hohen Anteil an der dreifach ungesättigten Linolensäure und weckt damit das Interesse der Industrie. PPM ist als Netzwerkmanager für ProIDRA seit Juni 2016 für die Initiierung von Kooperationsprojekten zur Entwicklung neuer Produkte auf der Basis des Iberischen Drachenkopfes für die Human- und Tierernährung, der die Lack- und Farbenindustrie oder die Kosmetik zuständig.

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Mehr Informationen: www.proidra.com

 

Darüber hinaus ist PPM an folgenden anderen Netzwerken beteiligt.

 

biokapsel

Das Netzwerk biokapsel bringt Firmen aus der Lebensmittelbranche und der Pharmazie/Medizin mit Maschinenbau- und Automatisierungsunternehmen sowie Lieferanten aus der Landwirtschaft zusammen, um neue Technologien zur Einbettung von Naturstoffen aus Pflanzen und Algen in unterschiedlichste Matrizes auf natürlicher Basis zu entwickeln.

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Ziel dieses Netzwerkes ist die Entwicklung neuer Verkapselungs- und Beschichtungstechnologien. Anwendungsbereiche sind z.B. Trägersysteme mit Wirkstoffextrakten aus Algen für pharmazeutische Produkte oder Extrakte in Form von Phytohormonen u.a. Pflanzenvitalstoffen für den landwirtschaftlichen Bereich.

 

POWERINSECTS

Insekten haben als Nahrungsmittel für den Menschen und als Tierfutter ein großes Potenzial. Sie stellen eine bisher kaum erschlossene Quelle für Proteine und Mineralstoffe dar und können zudem perspektivisch einen bedeutenden Beitrag zur Etablierung geschlossener Kreisläufe in der Lebensmittelindustrie leisten.

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Die Unternehmen und Forschungseinrichtungen des Netzwerks „Powerinsects“ wollen einen Beitrag zur Etablierung von Insektentechnologien am Markt leisten.

 

WASTE 2 VALUE

Die Partner des Netzwerks formulieren und entwickeln Konzepte, bei denen Rest- und Abfallstoffe, wie z.B. Borken, Blätter oder Trester, nicht wie bisher, einfach nur verbrannt oder entsorgt werden. Sie möchten dieser Biomasse ihre wertvollen Inhaltsstoffe entlocken und zu innovativen, biobasierten Produkten weiterverarbeiten.

Waste to Value

 

Auf diese Weise sollen bestehende erdölbasierte Erzeugnisse mit biobasierten Produkten ersetzt werden. Außerdem können die aus den Reststoffen gewonnenen funktionalen Bestandteile bereits etablierten Produkten zugesetzt werden und diesen dabei völlig neuartige Funktionen verleihen. Duft- und Aroma- oder Farbstoffe können so hergestellt werden, z.b. für den Einsatz in Kosmetika.

 

Integrierte Bioanalytik

Durch bioanalytische Methoden können biologische Makromoleküle wie Proteine, Kohlenhydrate, Nukleinsäuren und Lipide sowie metabolische Substrate und Produkte detektiert und quantifiziert werden. Technologische Fortschritte im Bereich der Mikrosystemtechnik und Sensorik haben in der jüngeren Vergangenheit die Realisierung zahlreicher neuer bioanalytischer Anwendungen ermöglicht. Die Partner des Netzwerkes beabsichtigen, diesen Trend aufzugreifen, und neue Technologien aus der Mikrotechnik, der mathematischen Modellierung, der Mikrofluidik und der Sensorik für bioanalytische Anwendungen zu erschließen. Hierdurch sollen neue, anspruchsvolle Anwendungen für die Bereiche Ernährung, Pharmazie, Diagnostik und Bioprozesstechnik realisiert werden.

 

PROTEINA
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